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Fahrrad-Testtour

Ich war noch niemals in New York...; und auch noch niemals in Paris... und so dachte ich mir, für eine spontane Testtour mit dem neuen Reisefahrrad wäre doch Paris goldrichtig !


Da aber „Bonn-Paris“ auf gerader Linie einfach zu langweilig ist, und ich durch meine Eltern seit meiner Kindheit den Satz kenne: „Man kann auch über Prüm und Bitburg nach Paris fahren“ (gemeint ist damit, wenn jemand in Sachen Koordination etwas suboptimal veranlagt ist und über zig Umwege von A nach B fährt), war das Motto für meine Testreise geboren.

Doch Paris wäre von Luxemburg aufgrund zu vieler Kilometer und leider zu wenig verfügbarer Zeit dann doch zu stressig geworden und somit nur ein stumpfsinniges Pedaltreten, um Strecke zu machen. Aber das wird dann eines Tages nachgeholt und dann auch so, dass ich auch mindestens zwei Tage in der Stadt bleiben kann.

Aber…, et voila…; der welt.nomade ist dann schlussendlich doch noch über Prüm und Bitburg am Eifelturm angekommen, denn in Apach /

Schengen - im Dreiländereck - habe ich den kleinen Eifelturm besucht und mit zwei zugekniffenen Augen musste das jetzt eben mal als Paris so durchgehen !

Entlang der Mosel auf luxemburgischer Seite (die haben einfach eine bessere Infrastruktur und tippi-toppi Fahrradwege), fuhr ich in Wasserbillig wieder über die Grenze nach Deutschland und entlang der Mosel über Trier nach Longuich. Nach guten 100 Tageskilometern, konnte ich die Gemütlichkeit direkt am Campingplatz und am Flussufer genießen.

Weiter entlang der Mosel führte es mich gen Koblenz und dank dem EUR 9,00 Ticket, konnte ich mir den katastrophalen Fahrradweg und den Sonntags-Massenbetrieb am Rhein von Koblenz nach Bonn ersparen. Diese Strecke bin ich bereits zig Mal gefahren.

Fazit:

Eine kurze, aber wunderschöne Tour !

Fahrrad-Test-Tour nach Luxembourg

Tourstart am "Langen Eugen" in Bonn.

Am Rhein entlang bis Bad Godesberg.

Durch wunderschöne Natur gelange ich nach Bad Neuenahr.

Hier geht es schon sehr gut bergauf !

Meine Navi-App führt mich durch Wälder ...

... und durch einsame und stille Natur.

Unterwegs auf dem Höhenweg ...

... der Eifelleiter.

Ankommen auf dem Zeltplatz in Adenau.

Am nächsten Morgen: Fast 500 Höhenmeter auf 1,7 Km; uff !

Quer durch die Vulkaneifel von Ost nach West ...

... vorbei an alten Burgen und durch Gerolstein hindurch ...

... zum Camingplatz meines ersten Etappenziels ...

... in Prüm !

Der Beginn eines wunderschönen Tages ...

... mit einer traumhaften Route ...

... durch urige Dörfer und mit ...

... verträumten Plätzen zum verweilen.

Hunger !

Romantische Kulisse.

Etappenziel Nr. 2 erreicht !

Wahnsinn; nach über zwei Jahren ...

... verlasse ich erstmals Deutschland.

Das alte Zollhaus an der Grenze in Echternach.

Entlang der Schmalspur-Eisenbahnstrecke "Charly", ...

... durch spektakuläre Canyons, ...

... und durch ehemalige Eisenbahntunnel ...

... erreiche ich die Hauptstadt Luxembourg ...

... mit seinem einladenden Stadtkern ...

... und dem erlösenden Campingplatz nach 117 Tageskilometern.

Durch die Weinberge in Richtung Dreiländereck.

Mediterraner Flair.

Kunstvolle Gartengestaltung und überall ist's aufgeräumt !

Über den wohl weltweit bekannten Ort "Schengen" ...

... rolle ich nach Frankreich ...

... und bin schließlich doch noch am Eifelturm angelangt !

Entlang der Mosel fahre ich über Trier und Longuich ...

... und gelange von Koblenz mit dem Zug wieder nach Bonn.


Fahrrad-Frost-Tour

Um etwas Nomaden-Auslauf zu bekommen und um wieder mal das Leben zu spüren, startete ich im März zu einer Fahrradtour für zwei Tage bei Tagestemperaturen um den Gefrierpunkt.
Dies selbstverständlich wieder einmal gut bepackt, denn ohne Gewicht macht mir das Reiseradeln keinen Spass.

Am Rhein entlang, und vorbei an Remagen und Koblenz, erreichte ich am Spätnachmittag den Campingplatz bei Boppard.

Die Nachttemperatur lag laut Fahrradtacho bei -9,4 C° und den Morgenkaffee gab es bei gemütlichen -6,7 C°.
Zelt und Schlafsack hielten gut warm und bei der eiskalten und frischen Luft um die Nase, schlief ich wie ein Stein.

Nach dem Kaffee radelte ich wieder heim und erreichte nach 187 Km und knapp 11 Stunden im Sattel wieder das geheizte Zuhause.

Fahrrad-Frost-Tour

Start bei Frost und Sonnenschein.

Am Rhein entlang.

Gegenüber: Die Türme der Brücke von Remagen.

Brötchen-Pause mit heißem Tee.

Tibetische Fahnen. Verfahren ?

Am Deutschen Eck in Koblenz.

Ankunft auf dem Campingplatz.

Ein schmuckelig milder Morgen !

Gestern ein grünes Zelt; heute leicht weiß.

Kaffee-Frühstück und wieder zurück nach Hause.

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