die.fahrradreise

Bonn - Istanbul

die.fahrradreise

Knapp zehn Jahre träumen wir von einer Motorrad-Weltreise und beide Maschinen warten ausgerüstet für das große Abenteuer in der Garage.

Im Jahr 2009 kündigen wir unsere Asien-Jobs, verlassen selbstbestimmt die Karriereleiter und lösen den gesamten Hausstand auf. Bei einer spontanen Radtour entlang des Rheins, ist das Freiheitsgefühl nach drei Jahren Leben und Arbeiten in Bangladesch - eingesperrt in einem goldenen Käfig - so atemberaubend, dass wir kurzerhand die lang geplante Motorradreise über Bord werfen, zwei Reisefahrräder kaufen und eine neue Reiseplanung beginnen.

Es folgen zwei Testfahrten von Bonn nach Mannheim zur Schwiegermama, wo wir täglich die Ausrüstung testen und uns von unnötigem Ballast trennen. Schlussendlich können wir damit 11 Kg aus dem Gepäck entfernen.
   Am 31. August 2009 radeln wir bei Bonn los, am 28. November passieren wir die türkische Grenze. Dazwischen liegen rund 4.000 Km, unzählige schöne Momente, wunderbare Begegnungen, grenzenlose Natur und viele Pedalumdrehungen.

Viel Spaß mit den Bildern zu diesem Abenteuer!

Abfahrt & Deutschland

Nach 10 Jahren Traum: Anders als geplant, aber endlich Abfahrt !

Immer dem Rhein folgend gen Süden.

Kurze Kraftstärkung am Deutschen Eck in Koblenz.

Die erste Nacht im Zelt.

Aufgesattelt für Tag zwei.

Viel Strampeln = viel Süßes !

Die Heimat will nicht loslassen.

Entlang der vielen Burgen und Schlösser am Rhein.

Abendstimmung bei Bingen.

Elektrisiert im Zelt.

Mittagspause am Wegesrand.

Noch ein kurzer Besuch bei Derya's Familie in Mannheim.

Auf Wiedersehen Mannheim !

Kraftstärkung türkischer Art; made by Schwiegermama.

Entlang des schönen Neckar.

Ankunft nach 85 Km auf dem Campingplatz in Mörtelstein.

Morgenstimmung ...

... am Neckar.

Kaum was los am Neckar - Freie Fahrt !

Neben dem Strampeln das Wichtigste: Café !

Erster Waschtag unterwegs.

Hoch, hoch auf die Schwäbische Alb.

Ja, ja..., wir arbeiten noch etwas am locker werden.

Idyllische Pause im grünen.

Im Ländle geht's schon gut hoch.

Aber wenn's dann mal geradelt ist, ist die Freude groß.

Städte sind gute Etappenziele.

München in Sicht !

No comment.

Morgenstimmung bei Donauwörth.

Immer weiter gen Süden.

Karten-Studium und Suche nach einem guten Zeltplatz.

In Richtung Ammersee.

Ankunft am Ammersee.

Das Wasser kocht ..., die Haare wachsen !

Ankunft bei Bekannten in München.

Oktoberfest Aufbau 2009.

Dancing in the rain.

Über unschöne Radwege weiter nach Bad Tölz.

Stadterkundung Bad Tölz.

Am Ufer des Walchensee.

Weiter in Richtung der Alpen.

Erfrischende Reiseradler-Katzenwäsche.

Die letzte Nacht in Deutschland auf dem Campingplatz in Mittenwald.

Das Karwendel Gebirge.

Guten Morgen Österreich !

Österreich & Italien

Auf dem Weg nach Landeck.

Let's go !

Wunderbare ...

... Alpenidylle ...

... und wunderschöne ...

... türkise Flüsse.

Kurz vor Feierabend für heute.

Radler-Treff auf dem Campingplatz in Landeck.

Weiter in Richtung Alpenüberquerung.

Soderle; liebe Norbertshöhe - Wir kommen dann mal !

Kehre für Kehre.

Uff..., wo ist die Motivation vom vorletzten Foto hin ?

Ankunft auf Passhöhe.

Nauders im Abendlicht.

Zelten auf dem Reschenpass.

Gipfel-Feeling !

Buongiorno Italia !

Am Reschensee.

Mundraub.

Radler-Treff.

Wunderschöne Radwege mit tollen Abfahrten.

Über uns rauschen die Autos und LKWs.

Bozen.

Da steckt bestimmt ein Sinn dahinter.

Wer sein Fahrrad liebt..., der schiebt !

Über Klausen, Brixen und Bruneck geht's weiter nach Toblach.

Die letzten Kilometer nach Toblach.

Campingplatz am Toblacher See.

Die zwei welt.nomaden und die Drei Zinnen.

Endlich mal gravel-road.

Entlang der ...

... alten Bahntrasse ...

... durch traumhafte Bergwelten ...

... nach Cortina D'Ampezzo.

Tolles Wetter und wunderbare Radwege. Was wollen wir mehr ?

Der Camping ist geschlossen, doch wir dürfen bleiben.

Weiter gen Süden durch typisch italienische Städtchen.

In Portogruaro.

Kindheit-Erinnerungen: Über zehn Mal Urlaub im roten Hotel.

Und wie ein Kind am Strand !

Luxus pur - Apartment für fünf Tage Pause.

Bibione ist im Herbst wie ausgestorben.

Ausflug zum Leuchtturm von Bibione.

Genug geruht. Aufpacken !

Waschtag am Campingplatz.

Entlang der Küste gen Süden.

Das war eine tolle Abfahrt.

Die letzten Kilometer ...

... in Italien.

Arrivederci Italia !

Slovenien & Kroatien

Abendessen organisieren in Slowenien.

Viele Grüße in die Heimat zu meiner Mutter.

Die erste Nacht in Kroatien.

Problemanalyse mit dem wackelnden Vorbau.

Das richtige Werkzeug ist Gold wert ...

... und weiter geht's !

Die Küste entlang gen Süden.

Sind wir heute etwas müde ?

Schöne kroatische Städtchen.

Heute mal ein wenig Regenfahrt.

Fragen nach dem richtigen Weg.

Ui, ui, ui ... wir lernen die böigen Fallwinde Bura kennen !

Ankunft in Rovinj ...

... und weiter zum Campingplatz.

Am nächsten Tag dann eine kleine ...

... Stadtbesichtigung und nach einer weiteren Nacht ...

... back on the road.

Unterwegs auf der kroatischen Halbinsel Istrien ...

... in Richtung Labin.

Mediterraner Flair.

Immer wieder tolle Ausblicke auf das Adriatische Meer.

Wunderschöne Abendstimmung.

Ein Tag in Bildern ...

... entlang der kroatischen Küste ...

... mit grandiosen Ausblicken ...

... tollen Bergwelten ...

... spektakulären Lichtverhältnissen ...

... schönem Abendlicht ...

... und Ankunft im Radler-Luxus-Apartment ...

... mit Radfahrer-Luxus-Küche !

Weiter geht's !

Mittagspause am Meer.

Blick am Abend ...

... aus dem Zelt.

Landeinwärts durch Gebiete ...

... wo auch 2009 noch viele Schilder vor Mienen warnen.

Radler-Treff mit Japanern.

Der mitunter schönste Campingplatz unserer Reise ...

... wo wir nach 48 Stunden Dauerregen im Zelt ...

... endlich Wasser von unten, anstatt von oben ...

... genießen !

Zeit für's Abendessen.

Neue Fahne für den Fahrrad-Anhänger.

Verabschiedung bei unseren Camping-Gastgebern nach vier Tagen.

Weiter gen Süden ...

... in Richtung Dubrovnik.

Ende eines langen Radlertages.

Endspurt ...

... in den äußersten Süden von Kroatien ...

... nach Dubrovnik.

Hier treffen wir Aisling und Adrian; an Irish-British cycling couple.

Zu viert erkunden wir die Stadt ...

... und verlassen Dubrovnik nach zwei Tagen.

Hirten-Radler im Einsatz !

Die letzte Nacht in Kroatien ...

... und am nächsten Tag radeln wir zu viert nach Montenegro ein.

Montenegro & Albanien

Erste Stärkung in Montenegro - Mhhh lecker !

Wir werden mit viel Sonnenschein empfangen ...

... um ab dem Nachmittag für zwei Tage im ...

... Dauerregen festzusitzen.

Mit der Fähre durch die Bucht von Kotor.

Endspurt ...

... in Richtung Kotor.

Noch eine kleine Pause am Wegesrand.

Kotor ist ein ...

... kleines, schönes Städtchen.

Blick aus dem gemieteten Zimmer ...

... mit Kreuzfahrern vor dem Balkon.

Aufbruch nach zwei Ruhetagen ...

... und nach weniger als 10 Km dann die erste Zwangspause.

Die kleine Adria-Insel Sveti Stefan nahe der Stadt Budva.

Bewölkt und bergauf ...

... und plötzlich Sonne und eine Einladung zum Essen.

Verabschiedung bei unseren netten Gastgebern.

Hallo ...

... und Tschüß !

Akrobatisch !

Grenze von Montenegro nach Albanien.

Goodbye Montenegro ...

... und Herzlich Willkommen in Albanien !

Da ist jemand noch langsamer unterwegs als wir !

Heute ein Luxus-Zimmer für uns auf einem Dutch-Camping.

Radlertreff mit einem Franzosen.

Nach sechs Ländern überrascht Albanien ...

... in Sachen Autos und Infrastruktur.

Stadtfahrten sind für uns das Nervigste an einer Fahrradreise.

Kleiner Supermarkt in den Bergen ...

... wo wir uns mit köstlichem Schoko-Gebäck eindecken.

Und on top noch einen doppio Espresso am Wegesrand.

Gassi gehen XXL.

Albaniens Bergwelten sind gigantisch ...

... und selbst mit mehreren Pausen ...

... gut anstrengend.

Aber nach aller Strapaze ...

... werden wir mit wundervollen Aussichten ...

... und mit grenzenloser Natur belohnt !

Wir verlassen die Hauptstadt Tiranë.

Tagsüber etwas Salz verloren ...

... daher heute mal richtig Luxus im Hotel !

Landeinwärts in Richtung Elbasan.

Da guckst'de in de Röhre, wa !?

Ein nicht gerade vertrauenserweckendes Viadukt.

Radlertreff: Kurs-West trifft auf Kurs-Ost.

Oha ...

... da müssen wir jetzt hoch ?

Ja !

Auf geht's !

Mazedonien in Sicht.

Ankunft am frühen Abend ...

... in Mazedonien.

Mazedonien & Griechenland

In einem kleinen Städtchen ...

... nördlich vom Ohridsee.

Entlang des ...

... Ohridsee.

Proviant aufstocken ...

... und wieder rein in die Natur und in die schönen Bergwelten.

Pause am Wegesrand.

Mazedonien erleben wir als ein wunderschönes, ursprüngliches Land.

Wir nehmen uns ein Zimmer welches innen gefühlt ...

... die gleichen eisigen Temperaturen wie außen hat ...

... inklusive eiskalter Dusche !

Die letzten Kilometer ...

... nach Griechenland.

Einradeln an der mazedonisch-griechischen Grenze.

Der Benzinkocher ist wieder aufgefüllt.

No comment.

Durch den Norden Griechenlands ...

... und durch weite Ebenen ...

... in Richtung Thessaloniki.

Pause für Mensch ...

... und Tier.

Idylle pur !

Die erste Nacht ...

... mit Frost.

Die Bäume sind kahl und der Winter rückt näher.

Shopping für's Abendessen.

Eine neue Erfahrung ...

... na dann mal rauf auf die Autobahn ...

... und immer schön vorsichtig bei Auf- und Abfahrten !

Irgendwas hat mich hier glücklich gestimmt !?

Immer die Rad-Schlepperei auf die verschiedenen Etagen ...

... aber dafür Radler-Luxus pur !

Päuschen und dann die letzten Kilometer ...

... zum Meer.

Das Abendlicht kündigt den baldigen Feierabend an.

Entlang der griechischen Küste.

Vorbei an einer Wellblech-Hütten Landschaft.

No comment.

Irgendwie fehlt doch hier mein Fahrrad !?

Kantina's überall am Wegesrand; aber für uns nicht wirklich lecker.

Weiter durch ...

... schöne Seengebiete.

Wildcamping mit Wildtieren die nachts um unser Zelt scharren.

Der Morgen begrüßt uns mit Sonne und mit Luxus-Wasserhahn im Park.

Ankunft in ...

... Alexandroupolis ...

... wo wir zwei Tage bleiben um dann den Endspurt ...

... in Richtung Türkei anzugehen.

Das sieht doch schon mal ...

... vielversprechend und gut aus !

Autobahnfahrten ...

... sind wir ja jetzt schon gewohnt.

Im Geiste höre ich die Radiodurchsage in Deutschland !

Im Niemandsland zwischen Griechenland und der Türkei.

Türkei bis Istanbul

Die letzten Meter ...

... und schon raus aus Europa.

Solche Fotos ...

... gehören halt in jedes Album !

Hügel rauf und Hügel runter ...

... über Ipsala nach Keşan. 

Fahrräder und Gepäck auf der vierten Etage.

Blick aus dem Hotelzimmer.

Das Städtchen Keşan.

Abfahrt vom Hotel.

Naja, da sind wir ja gleich da ...

... oder auch nicht ..., ein stetiges Auf und Ab !

Komische Marktbesucher hier.

Auf und ab..., und auf und ab..., und auf und ab !

Das Ziel vor Augen, können sich wenige Kilometer sehr, sehr ziehen.

Und daher noch eine Übernachtung ...

... und noch ein Plattfuß ...

... aber wir haben Zeit und nehmen es gelassen.

Immer wieder am Meer entlang.

Mittagessen am Wegesrand. Wie die Kantina's in GR; nicht lecker.

Die letzten Kilometer nach Istanbul.

Vor der Stadt treffen wir uns mit Derya's Onkel.

Die Fahrräder und das Gepäck werden verladen ...

... noch ein Gläschen und dann ab über den Bosporus !

Happy landing ...

... und ein herzlicher Empfang ...

... von unserer Familie und von Freunden in Istanbul.

Derya's Großeltern in Istanbul.

Wir genießen einen sightseeing Tag in Istanbul.

Der schöne Bahnhof Haydarpaşa.

Über den Bosporus ...

... wieder nach Westen.

Die Blaue Moschee in mythischem Licht getaucht.

Hier ist was los !

Die Hagia Sophia.

Die Blaue Moschee von innen.

Viel Süßes ...

... romantische Gassen ...

... und einen Bärenhunger ...

... abends in Taksim.

Wieder auf der asiatischen Seite ...

... und so trübe wie der Himmel, so denken wir an die Heimkehr.

Das Gepäck ist verstaut ...

... die Fahrräder werden ...

... gut geschützt verpackt ...

... und sind fertig für den Heimflug.                   +++  THE END  +++

Fazit zur Fahrradreise

Die Fahrradreise zählt mitunter zu unserem schönsten Lebensereignis und da die Ausrüstung auch heute noch komplett ist, besteht allzeit die akute Gefahr der Wiederholungstat.

Bei einer zukünftigen Tour würden wir - egal in welchem Land - das Landesinnere queren. Im Laufe der Jahre haben wir für uns festgestellt, dass uns die Küsten aller bereisten Länder nichts von der Ursprünglichkeit eines Landes näherbrachten. Verglichen zum Inland, ist es hier meist touristisch und industriell verunstaltet, es herrscht viel Verkehr und die Menschen sind oftmals in Arbeitshektik und Konsumrausch gefangen. Unser Ding ist das Inland.

Von Istanbul aus flogen wir im Dezember 2009 zurück nach Köln/Bonn. Es war ein komisches Gefühl, die Landkarte auf dem Bildschirm vor unseren Sitzen zu betrachten und daran zu denken, dass wir all die Länder unter uns mühsam in drei Monaten geradelt sind und jetzt in nur vier Stunden überfliegen!

Für das wir beide nie zuvor mit Fahrrädern unterwegs waren, erfüllen uns die geradelten 4.175 Km schon mit einer gewissen Art von Stolz. Es waren drei

Monate on the road, mit viel Bewegung, mit wahnsinnig tollen Begegnungen, entspannten Ruhetagen und mit wunderschönen Momenten, Erlebnissen und Landschaften.

Eine Fahrradreise schaut von außen betrachtet oftmals romantisch aus, hat aber auch deutlich andere Facetten wie z.B. nicht endende Bergauffahrten, Mücken, Fliegen, sehr gefährliche Begegnungen mit Autos und LKWs, Wasserknappheit, die erschwerte Zeltplatz-Suche wenn alles bebaut oder dicht besiedelt ist, Regen, Gegenwind, Plattfüße an den unmöglichsten Stellen, et cetera.

Aber all jene Herausforderungen werden für uns durch die wunderbaren Erlebnisse unterwegs aufgewogen und neben der Tatsache, etwas Gutes für den Körper zu tun, ist für uns das Allerschönste am Radreisen, dass wir nach jeder Tagesetappe, nach jedem Berg und nach jeder gemeisterten Schwierigkeit ein mentales Feuerwerk an Erfolgserlebnissen in uns spüren.

So viel positive Energie wie auf dieser Reise, konnten wir bis heute mit keinem anderen Fortbewegungsmittel für uns gewinnen.

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