die.motorradreise

Ost-Europa, Türkei & Syrien

die.motorradreise

Mit einem permanenten Ziehen im Knie, entscheiden wir in Istanbul mit unseren Fahrrädern zurück nach Deutschland zu fliegen und für die weitere Reise die Motorräder aus dem Winterschlaf zu holen.

Wir planen die Route über Ost-Europa, die Türkei und dann entlang Ost-Afrika. Das Carnet de Passage und unsere Visa bis Äthiopien haben wir bereits in der Tasche. In Süd-Afrika wollen wir dann - so der grobe Plan - die Verschiffung der Motorräder nach Süd-Amerika organisieren.

Doch unverhofft kommt oft ! In Palmyra entscheiden wir wieder zurück in die Türkei zu fahren, um die Motorräder direkt von Europa nach Süd-Amerika zu verschiffen. In Kappadokien finden wir dann die Inspiration, die uns dazu bewegt mit einer Selbstständigkeit zu beginnen. Eine Selbstständigkeit, die das Reisen mit dem Arbeiten verbindet.

Neben dem Traum einer Weltreise waren wir uns schon immer darin einig, dass wenn eine neue Aufgabe auf uns zukommt, oder wir aber einen schönen Fleck zum Niederlassen finden, wir nicht zwanghaft an dem Projekt Weltreise festhalten, sondern uns offen auf neue Dinge einlassen.

Mit den Motorrädern legen wir in den zwei Monaten Reisezeit rund 12.000 Km zurück. Am 29. Mai 2010 entsteht in Kappadokien die Idee zu einer Selbstständigkeit mit geführten Campingreisen. Zwölf Tage später ist die Firma gegründet, vier Tage später ein Wohnmobil gekauft und nach drei weiteren Wochen erreichen wir bei unserer Türkei-Reiseausarbeitung erneut Kappadokien; diesmal selbstständig und mit dem Wohnmobil.

Viel Spaß mit den Bildern zu diesem Abenteuer!

Deutschland, Österreich & Ungarn

Die besten Wünsche und allzeit eine gute und sichere Fahrt.

Mit Küsschen untermauert !

Ein letzter Gruß und auf zur Abfahrt Nummer zwei.

Vollgas geht es in Richtung Süden ...

... mit nur kurzen Tankstops ...

... und einer ersten regnerischen Nacht bei Passau.

Wir erreichen Österreich und die Berge.

Frühstück auf einem Campingplatz bei Graz.

Wir erreichen Ungarn ...

... und das Straßenbild ändert sich sofort.

Ankunft am Plattensee.

Biker-Katzenwäsche.

Blick aus dem Zelt zum Sonnenuntergang.

Die Nacht ist frisch; das Zelt am Morgen nass.

Café am Morgen; nahe dem Camping-Wasserhahn.

Immer weiter gen Süd-Osten ...

... durch nicht so spektakuläre Flachland-Landschaften ...

... mit Kurs auf Rumänien.

Rumänien & Bulgarien

Die erste Nacht auf dem Campingplatz in Timișoara; Rumänien.

Ohh ..., schöne, alte Autos hier !

Vorbei an unzähligen, langgezogenen Straßendörfern.

Einkaufen in kleinen Supermärkten.

Was freut sie sich denn hier ?

Rumäniens wunderschöne Karpaten-Bergwelt liegt vor uns.

Letzte Beratung zur Schlafplatz-Suche.

Ankunft auf einem wunderschönen Camping in Carta.

Tierwelten und ...

... ein ursprüngliches Dorf.

Hier scheint die Zeit ...

... noch still zu stehen.

Lecker Abendessen auf dem Benzinkocher.

Morgen-Café und Zusammenpacken.

Abfahrt aus dem Dorf ...

... mit faszinierten Zuschauern.

Und weiter ...

... in Richtung București.

Vor den Toren der Stadt treffen wir Claudius mit seiner KTM ...

... der uns spontan zu sich nach Hause einlädt ...

... und uns das wunderschöne București ...

... bei Nacht zeigt.

Am nächsten Morgen ...

... Verabschiedung bei unserem Gastgeber ...

... und weiter mit Kurs Süd-Ost ...

... nach Constanța.

Ankunft am Schwarzen Meer !

Vorbereitung für das Abendessen.

Ein langer Tag auf den Mopeds macht hungrig.

Aufpacken am Morgen ...

... und weiter ...

... zur bulgarischen ...

... Grenze.

Herzlich willkommen in Bulgarien.

Treffen am Straßenrand; das Radlerherz schlägt wieder höher.

Entlang der Goldküste über Varna und Nessebar gen Süden.

Durch urige Wäldchen ...

... mit Wildpferden ...

... erreichen wir die türkische Grenze ...

... und fühlen uns gleich wieder ein bisschen daheim !

Türkei - part one

Einreise an der türkischen Grenze.

Wir erreichen Istanbul ...

... verwöhnen uns ...

... und erkunden erneut gemeinsam ...

... die faszinierende Stadt ...

... am Bosporus.

Derya's Familie ist wieder ...

... unser Gastgeber für fünf Tage.

Die Motorräder bekommen im Hof eine Reinigung und Durchsicht.

Grüße an alle Reisenden von Derya's Tante !

Östlich von Istanbul kreuzen wir mit der Fähre ...

... das Marmarameer.

Ab hier beginnt die landschaftliche ...

... Schönheit der Türkei.

Zu Besuch bei Derya's Familie in Bursa.

Einsamer Wanderer; wunderschönes Auto !

Familienausflug ...

... am Sonntag ...

... mit freundlichen Menschen ...

... überall im Dorf.

Im Gegensatz zu unseren runden Plastikbombern zuhause ...

... gibt es hier noch Autos mit Charakter; Maasallah !

Wanderung mit der Familie ...

... zu einem beliebten Picknick Platz.

Aufsatteln in Bursa.

Verabschiedung bei der Familie und los geht's.

Den Kleinen retten wir vor dem Verkehr ...

... und tragen ihn auf die andere Seite der Straße.

Bei diesem tollen Abendlicht ...

... suchen und finden wir einen Schlafplatz im Dorf.

Das Zelt steht und nett plaudern wir mit den Einheimischen.

Derya übersetzt natürlich !

Mit dieser Kulisse lassen wir doch gerne ...

... schöne Fahrtage ausklingen.

Auf kleinen Landstraßen ...

... und mit tollen Wild-Zeltplätzen ...

... erreichen wir das weiße ...

... Pamukkale.

Apotheken-Halt für den Kauf von Heuschnupfen Augentropfen.

Mit wachsender Fangemeinde !

Oops; Hauptstraße weg !

Ahh; da ist sie wieder.

Das Landesinnere ...

... zeigt uns wieder einmal deutlich den Unterschied zur Küste.

Traumhafte Bergwelten ...

... verkehrsarme Straßen ...

... urige Dörfer ...

... mit kleinen Supermärkten.

Am Ufer des Eğirdir Gölü schlagen wir unser Zelt auf.

Bye-bye mein Topf !

Wasserpumpe am Seeufer.

Morgenwäsche im See.

Weiter durch das Inland.

Derya's Hinterradreifen ist durch. Jetzt kommt ein neuer drauf.

Kurz den Reifen anschleifen ...

... und weiter zum Beyşehir Gölü.

Mit wundervollen Ausblicken ...

... und Panoramastraßen entlang des Seeufer ...

... finden wir einen schönen Zeltplatz.

Köstliches Sucuk (türkische Wurst).

Nachts quakende Frösche und tagsüber ...

... komische Besucher vor dem Zelt ...

... eine Kuhherde direkt neben unserem Zelt ...

... und Natur pur; so soll's sein !

Café Zeit ...

... und Ruhetag mit Wäsche waschen.

Weiter durch schöne, kleine Dörfer.

Ist der nicht süß ?

Hier im Dorf ist alles entspannt ...

... und die Zeit scheint still zu stehen.

Die kleinen Straßen mitten durch das Landesinnere ...

... faszinieren uns am meisten.

Dieser nette Herr hat bei einem bekannten Autobauer ...

... in Deutschland gearbeitet. Wir haben viel Spaß zusammen !

Immer weiter Kurs Ost ...

... kreuz und quer durch die Bergwelten.

Oops !

Unser Zeltplatz irgendwo im Nirgendwo.

Wir erreichen das traumhafte ...

... Kappadokien !

Dutzende Ballons überfliegen jeden Morgen das Tal.

Göreme ist ein echt abgefahrenes Städtchen.

Lecker Gözleme und Ayran.

Waschtag auf dem Campingplatz.

Entspannung bei einem guten Buch.

Ein netter britisch, türkisch, deutscher Abend.

Pure happiness !

Weiter Kurs Ost ...

... wird die Landschaft immer spektakulärer.

Neben einem Restaurant dürfen wir unser Zelt aufschlagen ...

... und werden im Anschluss zum ...

... Essen eingeladen.

Der Kleine passt neben unserem Zelt auf uns auf.

Hier ist noch was los !  Einschusslöcher an beinahe allen Schildern.

Rest-Schnee vom Winter auf über 2.000 m ü.M.

Café Pause am Wegesrand.

Tief geht's in den wilden Osten.

Oft werden wir am Straßenrand zum Tee eingeladen.

In einem Stau treffen wir zufällig einen Bekannten der Familie aus Bursa.

Weiter in Richtung Ararat.

Immer wieder faszinierende Weiten ...

... und super Straßen mit wenig Verkehr.

Wenn du dich hungrig fühlst; esse einfach ein ganzes Ekmek !

Hinter der Tankstelle schlagen wir unser Zelt auf ...

... und sitzen abends mit der Betreiber-Familie nett zusammen.

Der Ararat am Horizont.

Treffen mit der Moped-Gang.

Görüşürüz Jungs !

Der Gipfel des Ararat ist heute ...

... von einer Wolken-Glocke verdeckt.

Mal auf Schotter ...

... mal auf Teerstraßen ...

... erreichen wir Doğubeyazıt ...

... nahe der iranischen Grenze.

Kurs Süd fahren wir meist nur durch Bergwelten ...

... und treffen überall auf nette und interessierte Menschen.

Kurz vor Feierabend zieht ein Gewitter auf.

In einem Supermarkt wird uns ...

... Fladenbrot und leckerer Schafskäse geschenkt.

Wir schlagen das Zelt an einer Tankstelle auf und die Besitzer ...

... kochen köstliches für uns alle und laden uns dann ein ...

... drinnen zu schlafen.

Wir erreichen den Van Gölü.

Verträumte Ausblicke in die weite Ferne.

Weiter Kurs Süd ...

... zur nächsten Tankstellen-Übernachtung.

Am Morgen weckt uns eine durchziehende Schafherde.

Der vorerst letzte Tag ...

... in der Türkei hat begonnen.

Kleiner Einkauf am Wegesrand.

Die letzten Kilometer zum Zeltplatz ...

... und morgen geht's dann nach Syrien ! 

Abfahrt vom Campingplatz am Morgen.

Kurz vor der syrischen Grenze.

Syrien

Ja; das sieht hier schon alles wieder etwas anders aus.

Bei so viel Staub muss man viel trinken.

Neben einer Polizeistation mitten im Nirgendwo ...

... schlagen wir unser Zelt auf ...

... und werden mit Vollpension von den netten Polizisten versorgt.

Ein Gruppenfoto mit den Polizisten und dem Krankenwagen-Fahrer.

Pause irgendwo im Nirgendwo.

Auch ein schönes Moped !

Die Städte erreichen wir immer nur zum Geld abheben ...

... und zum Einkaufen. Danach nichts wie raus in die Natur !

Nach Jahren des Krieges; was ist aus all den Menschen geworden?

Bin dann mal weg !

Mehrere hundert Kilometer ...

... fahren wir durch die Weiten der Wüsten ...

... und erleben nach all den Verbotsschildern zuhause ...

... endlich mal Offroad-Feeling im großen Sandkasten !

Und immer schön viel trinken in der Wüste !

Wir erreichen ...

... Palmyra.

2010 weht die Fahne noch stolz im Wind.

Die einzigartigen Tempelanlagen von Palmyra ...

... und unser verstaubtes Zelt direkt am Fuße aufgebaut.

Entspannung am Camping-Pool ...

... und Philosophieren über den weiteren Reiseverlauf.

Mhhhh, lecker Falafel mit Fladenbrot.

Irgendwann muss dann auch mal der Staub aus der Wäsche.

Treffen mit Bus-Reisenden aus Spanien.

Zu Fuß erkunden wir die ...

... umliegenden Tempel und natürlich ...

... die wunderschönen alten Autos.

Ein Gruß zum Sonnenuntergang.

Moped-Feeling mit Spezialhelm !

Tschüß Palmyra.

Weiter durch die Wüste und die große Entscheidung ...

... links in Richtung Süd-Afrika, oder rechts in Richtung Türkei ?

Die wohl entscheidendste Weggabelung für unsere nächsten Jahre !

Hoch, hoch hinaus !

So läuft das nun mal hier ...; und es läuft !

Luxus-Reisen im Bus !

Kurz vor der syrisch-türkischen Grenze.

Goodbye Syria ...

... und er winkt noch freundlich.

Türkei - part two

Biker-Treff auf der türkischen Seite der Grenze.

Pause am Wegesrand und Kurs Nord zum Dorf von Derya's Eltern.

Wir treffen die netten Dorfbewohner ...

... und kommen bei dem Bruder von Derya's Opa unter.

Wie immer, so wird ein köstliches Essen serviert ...

... und selbstverständlich helfen wir beim Abwasch.

Ja..., so sieht das hier im ostanatolischen Dorf aus ...

... und ein neues Wellblechdach kann hier noch Menschen erfreuen.

Dorffrauen vor ihren Häusern.

Ein einsamer Mann auf den Schienen. Dahinter der Friedhof.

Derya freut sich wie Bolle, endlich wieder einmal hier zu sein.

Als Kind hat sie hier einige Zeit mit ihren Eltern gelebt.

Die letzte Nacht in unserem Schlafzimmer ...

... und ein schöner Abend in der puren Stille und Natur.

Wo wir schon einmal dabei sind ...

... machen wir die Familien-Tour doch direkt komplett ...

... und fahren in das Dorf von Derya's Onkel ...

... wo wir wieder eine schöne Zeit gemeinsam verbringen.

Durch den wilden Osten steuern wir Kurs West ...

... und erreichen erneut Kappadokien.

Hier entsteht gerade die Selbstständigkeit für die nächsten 8 Jahre.

Noch ein bisschen Feinschliff mit Internet an der Rezeption ...

... und fertig. Das Konzept steht !

Motorrad- und Fahrradreisenden Treff.

Quer durch das Land rauschen wir mit der neuen Motivation ...

... für die Selbstständigkeit immer gen Westen.

Der von der Hinfahrt schon bekannte Zeltplatz am Eğirdir Gölü.

Besuch im Zelt.

Die letzte Zeltnacht in der Türkei direkt am Strand.

Die Fähre bringt uns über die Dardanellen.

An der griechischen Grenze.

Weltuntergang auf dem Weg nach Westen.

Organisieren der Fährtickets in Igoumenitsa.

Die letzte Nacht in Griechenland.

Warten auf ...

... die Fähre.

Romantische Abendstimmung ...

... auf dem Schiff.

Wir laufen in ...

... Venedig ein.

Biker-Kluft wieder an und weiter geht's.

Mit dem roten Gespann standen wir noch kurz zuvor in Kappadokien.

Die vorerst letzte Nacht im Zelt bei Donauwörth.

Die letzten Kilometer nach Hause.                            +++  THE END  +++

Fazit zur Motorradreise

Da wir uns die meiste Zeit in der Türkei aufhielten, keine sprachlichen Barrieren hatten und uns durch die Besuche bei meiner Familie in den verschiedensten Landesteilen allzeit heimisch fühlten, war die Motorradreise ein wunderbares und einmaliges Erlebnis !
   Mit meinen türkischen Wurzeln konnte ich nun endlich einmal einen großen Teil der Türkei hautnah erleben und kennenlernen.

Die beiden Maschinen liefen über die ganze Tour pannenfrei und waren uns stets ein treuer Begleiter. Wir hatten für unser Vorhaben bewusst Motorräder ausgewählt, die ohne viel Elektronik auskommen und die auch nahezu baugleich sind. So mussten wir die meisten Ersatzteile nur einmal mitnehmen.

Manuel fährt bereits seit seinem zwanzigsten Lebensjahr Motorrad und hat viele tausend Kilometer Erfahrung auf den verschiedensten Maschinen. Für mich begann die Reise nach nur wenigen Fahrschul-Pflichtstunden.
   Entsprechend war ich überaus vorsichtig und das Gewicht des bepackten Motorrades war oft eine große Herausforderung, die mir garantiert ein paar weiße Haare mehr beschert hat.

Verglichen zum Fahrrad ist das Unfallrisiko unseres Erachtens deutlich geringer, da wir wunderbar mit dem Verkehr mitfließen und nicht permanent aufpassen müssen, von hinten überrollt zu werden.
   Auch spontan mal hundert Kilometer an den Tag anzuhängen - wenn es uns irgendwo nicht besonders gefällt - ist natürlich mit dem Motorrad viel leichter und schneller umzusetzen, als mit dem Fahrrad.

Kurze Zeit nach unserer Reise begann in Syrien der Krieg, der traurigerweise auch heute noch immer andauert. Auch hier hatten wir solch schöne Begegnungen mit so wundervollen und freundlichen Menschen! Über all die Jahre hinweg sind unsere Gedanken oft bei den Menschen und bei ihren Familien. Ein Trauerspiel; und die ganze Welt sieht tatenlos zu.

Mit Ende der Reise und mit Beginn der neuen Selbstständigkeit verkauften wir mein Motorrad. Manuel konnte sich von seiner Lady noch nicht trennen und nachdem wir durch unsere Hunde und durch Job als Reiseveranstalter in den Folgejahren kaum noch Motorrad fuhren, verkaufte er sie 2018 schließlich doch noch in gute Hände; mit zwei weinenden Augen.

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