Mit dem Wohnmobil durch Marokko

In Sachen weiterer Reiseplanung stehen wir eines Tages vor unserem großen Jahres-Wandkalender und fragen uns, welche Tour wir eigentlich im Winter anbieten können.

   Wetterbedingt kam da nur die Südhalbkugel, oder Nord-Afrika in Frage. Da wir jedoch keine Lust hatten, mit dem Flieger zu einer organisierten Campingreise aufzubrechen, fiel die Wahl schnell auf Marokko.

 

Gesagt, getan. Wir beladen das Wohnmobil und tingeln gemütlich von Bonn nach Tarifa um von hier aus die Fähre nach Tanger zu nehmen. Das Abenteuer und die Faszination Nord-Afrika beginnt.

   Außer dem Riffgebirge bereisen wir das gesamte Land und kehren erst nach über fünfzig Tagen wieder heim, nicht wissend, dass wir jetzt unsere erfolgreichste Tour für die Zukunft im Gepäck haben. Bis zum Jahr 2018 begleiten wir mehr als zweihundert Teilnehmerfahrzeuge durch Marokko!

 

Gemeinsam mit unseren Reisegruppen entdecken wir die Pilgerstätte Moulay Idriss und die anhaltenden Ausgrabungen von Volubilis, drei der vier großen Königsstädte wie das geschäftige Fès mit seiner einmaligen, mittelalterlichen Medina und über zehntausend Gassen, das nahegelegene Meknès mit seinen imposanten Getreidespeichern und Pferdeställen und natürlich den Höhepunkt der Reise und das Herzstück des Landes: Die rote Perle des Südens - Marrakesch - mit seinem legendären Gauklerplatz Djemaa el Fna.

 

Die stark touristische und industrielle Küste lassen wir aus und der Fokus liegt ganz klar auf dem Kernland und auf den landschaftlich schönsten Gebieten dieses faszinierenden Reiselandes. Auf spektakulären Fahretappen kreuzen wir u.a. Antiatlas, Mittleren Atlas, die Wüstenregionen mit den Saharadünen von

Merzouga, die Todra- und Dadesschlucht, das Draa-Tal und den Hohen Atlas mit seinen schneebedeckten Bergspitzen.

Rechnen wir alle Reisen zusammen, verbringen wir zeitlich insgesamt über ein Jahr in Marokko, und fahren rund fünfzigtausend Kilometer durch dieses wunderschöne Land. 

   Bevor wir Ende 2018 mit den Campingreisen pausieren, sind wir hier in Marokko an dem Punkt angelangt, dass wir die Menschen auf der Straße, die Tankwarte und die Verkäufer, eher an ihren Gesichtern wieder erkennen, als die Menschen bei uns zuhause.

 

Für uns zählt Marokko zu einem der gastfreundlichsten und wundervollsten Reiseländer überhaupt. Die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Menschen, die starken Gegensätze der verschiedenen Klimazonen, die immer wieder sich verändernden Landschaften, das orientalische Flair, und besonders die Gelassenheit der Marokkaner, machen dieses Reiseland zu einem einzigartigen Erlebnis; und dies fast vor der Haustüre.

 

Nach all den Monaten und Kilometern dort, sollten wir meinen, jetzt wird es langweilig; doch das Gegenteil ist der Fall. Marokko ist ein Land der Kontraste und jede Reise unterscheidet sich von der Anderen, es wird nie einseitig und neben der Türkei, ist Marokko über die Jahre zu unserer zweiten Heimat gereift. Hier fühlen wir uns einfach wohl!

Die hier zu sehenden Fotos sind wieder mal ein Mix aus den verschiedenen Touren. Viel Spaß bei der Faszination Nord-Afrika.

Marokko mit dem Wohnmobil

Abfahrt zur französischen Küste mit dem Ziel Narbonne.

Wir freuen uns immer wieder; 24x sind wir bisher am Stier vorbei.

Unser Arbeitsweg entlang der spanischen Küste ...

... über Barcelona, Valencia und Malaga ...

... bis nach Tarifa.

Der Campingplatz in Tarifa zum Sonnenuntergang.

Na dann ...

... auf geht's mit der Fähre !

Ankunft im Hafen von Tanger Med.

Die erste Station ist das verträumte ...

... Asilah mit seiner romantischen Medina ...

... direkt am Atlantik gelegen.

Landeinwärts in Richtung Fès.

Hier gibt es schon einiges zu sehen und wie überall in Marokko ... 

... viel zum Einkaufen !

Ankunft auf dem Camping in Fès.

Mit unserer Fremdenführerin Khadija ...

... beginnen wir den Besichtigungstag am ...

... imposanten Königspalast.

Das jüdische Viertel in Fès.

Von den umliegenden Bergen betrachten wir die Medina ...

... von Fès mit ihren über 10.000 Gassen.

Eine Keramikfabrik, wo alles in mühsamer ...

... Handarbeit hergestellt wird.

150 Kg; armer Esel !

Zurück mit dem Taxi ins Tal ...

... und hinein in die Medina !

Die Feinkostabteilung.

Die Fleischtheke.

Die Fischabteilung.

Dieser Mann wirkt entspannt und hat alle Zeit der Welt.

Das berühmte Gerberviertel von Fès.

Auch hier wird ...

... wie beinahe überall in Marokko ...

... noch alles von Hand hergestellt.

Orientalische Stimmung in der ältesten Königsstadt.

Am nächsten Tag starten wir mit Khadija nach ...

... Moulay Idriss; der bedeutendsten Pilgerstätte des Landes.

Wir beobachten das emsige Treiben in den Straßen und ...

... fahren im Anschluss zu der Ausgrabungsstätte von Volubilis.

Mit Meknès erreichen wir die zweite ... 

... Königsstadt unserer Reise.

Der schöne Souk von Meknès mit einer Oliven-Farbenpracht ...

... einer großen Auswahl an Datteln ...

... süßem Gebäck und natürlich auch hier ...

... mit Freiluft-Metzgereien.

Dromedare in der Stadt gehören hier zum normalen Strassenbild.

Die imposanten Getreidespeicher von Meknès.

Wir verlassen Fès und fahren in Richtung der Berge.

Durch Zedernwälder führt es uns immer weiter hinauf und wir ...

... kreuzen auf unserem Weg nach Midelt den Mittleren Atlas ...

... und den Col du Zad Pass (2.178 m).

Über ein weites Hochplateau kommen wir dem ...

... ursprünglichen Marokko immer Näher.

Am Straßenrand gibt es ...

... schon einiges zu entdecken.

Waschtag am Fluss.

Kurz vor Midelt, wo wir übernachten um am nächsten Tag ...

... weiter in Richtung der Todraschlucht zu fahren.

Das erste Mal in Marokko ...

... kommen wir bei dieser Natur und den unendlichen Weiten ...

... kaum noch aus dem Staunen heraus!

Durch die Ziz-Schlucht und den ...

... Legionärstunnel ...

... fahren wir durch Palmenoasen ...

... und vorbei am Stausee Hassan Addakhil ...

... in das Städtchen Tineghir ...

... nahe der Todraschlucht.

Die letzten Kilometer zum Campingplatz.

Zu Besuch in der Toddraschlucht mit ihren 300 m ...

... hohen Felswänden.

Bei einem Jeep-Ausflug starten wir in die Bergwelt ...

... erreichen unsagbare Höhen ...

... und gigantische Ausblicke !

Nomaden-Kinder treffen auf welt.nomade !

Immer wieder beeindruckende Felsformationen.

Nach einer Passabfahrt sehen wir dann schließlich ...

... die bekannte Dades-Schlucht.

Wenn es regnet, dann richtig. Flussdurchfahrt mit dem Wohnmobil.

Das Stadttor von Rissani.

Wir machen einen Halt in Rissani, ...

... denn heute ist Souk ...

... und da gibt es einiges zu entdecken ...

... und frisches Obst und Gemüse zu kaufen.

Die letzten Kilometer zu unserem Wüstencamp ...

... direkt am Fuße des Erg Chebbi; in Merzouga.

Hoch, hoch hinaus auf den Turm ...

... und erst einmal den Ausblick auf unser Camp genießen.

Am Horizont zieht eine Sandwand auf ...

... und verschluckt uns kurze Zeit später auf dem Campingplatz.

Als wäre nichts gewesen, so kehrt nach dem Sturm ....

... alles Leben wieder zurück.

Mit den Dromedaren starten wir zum Sonnenuntergang.

Ein absolutes Wüstengefühl ...

... und eine Menge Spaß erleben wir in ...

... diesem riesengroßen Sandkasten.

Die Dünen im letzten Abendlicht und dann ...

... ein wunderschöner Sonnenuntergang in der Stille.

Auf zum Jeepausflug rund um den Erg Chebbi.

Die Wüsten-Bäckerei.

Fossilien inmitten der Wüstenlandschaft.

Und immer wieder leckeren Minztee (Whisky-Berber) ...

... und noch ein Minztee ... und noch ein Minztee - Lecker !

No comment.

Zu Besuch bei den ...

... Gnawa Musikern.

Nahe der algerischen Grenze ...

... besichtigen wir eine Kajal-Mine.

Und auch im Niemandsland wird allzeit fleißig verkauft.

Hier muss so einiges fotografiert werden.

Seltene Tierart an Palme.

Abends wird Meschoui serviert; ...

... ein traditionelles Lamm-Festtagessen in Marokko.

Pappesatt und glücklich.

Ein letzter Spaziergang, bevor wir Merzouga verlassen.

Die Hunde lieben den Sand und laufen Tage lang durch die Dünen.

Kurst West durch die Weite der Steinwüsten.

Freiheit pur !

Verfahren ?

Nein, wir sind am richtigen Ziel angelangt; die Wüstenstadt Zagora.

Es geht nochmals in die Wüste ...

... und auf unserer Reise nach M'Hamid und zu den Dünen ...

... von Erg Chigaga, fühlen wir uns wie am Ende der Welt ...

... und wie in einer Mondkrater-Landschaft.

Durch das Draa-Tal erreichen wir unseren Campingplatz ...

... in Agdz; inmitten eines großen Palmenhain.

Bei einer Führung ...

... erklärt uns Gaelle vieles über das Leben der Marokkaner, ...

... über die Lehm-Architektur, ...

... und über die Geschichte der ca. 300 Jahre alten Kasbah.

Weiter mit seltsamen Verkehrsteilnehmern ...

... steuern wir gen Westen und erreichen ...

... mit Taliouine, die Safranregion Marokkos.

Ein schöner Sonnenuntergang am Camping.

Quer durch den Anti-Atlas, erleben wir absolute Einsamkeit.

Oha - Skorpion in Sicht !

Die Ammellendörfer kleben förmlich in den Hängen.

Gigantische Aussichten, ...

... unendliche Weite, ...

... und tolle Lichteffekte, erleben wir auf der Fahrt ...

... zu unserem Campingplatz in Tafraoute.

Geht es noch schöner? Wohl kaum.

Tafraoute bietet viel zu shoppen ...

... und frisches Obst und Gemüse zum Bestpreis.

Ausflug zu einem ...

... traditionellen Haus, wo wir ...

... erneut viel über die Kultur und das Leben ...

... in Marokko lernen.

Campingregeln müssen schon sein! Alles soweit verstanden?

Die blauen Steine des belgischen Künstlers Jean Verame.

Wir wandern und klettern ...

... tagelang durch die bizarre Felslandschaft mit grandiosen ...

... Ausblicken auf Tafraoute und auf die Granitfelslandschaft.

Herzliche Grüße an Dich und Deine Familie; lieber Zaid !

Weiter geht's gen Norden.

Ziegen auf Arganbäumen.

Die beeindruckende Kasbah Tizourgane am Wegesrand.

Souk in Taroudannt; auch Klein-Marrakesch genannt.

Auf der Weiterfahrt nach Ouarzazate.

Die wohl bekannteste Kulisse Marokkos: Kasbah Ait Benhaddou.

In Marokko werden zig Filme gedreht ...

... und so besuchen wir die großen Filmstudios mit Requisiten von u.a. ...

Black Hawk Down, die Mumie, Gladiator, Jesus von Nazareth, etc.

Eine gigantisch, große Außenkulisse inmitten der Steinwüste.

Soderle ...., jetzt wird's kurvig ...

... und es führt uns immer höher ...

... über gewundene Straßen ...

... und entlang von beeindruckenden Felsüberhängen ...

... auf den legendären Tizi-n-Test Pass.

Auf Passhöhe des Hohen Atlas.

Herzlich Willkommen im modernen Marrakesch.

Die vielen Kutschen sind ein beliebtes Fortbewegungsmittel in der Stadt.

Wir treffen unseren Fremdenführer Hassan, ...

... erkunden gemeinsam die Stadt und den ...

... Garten Jardin Majorelle; bekannt durch Yves Saint Laurent.

Was für prachtvolle Tiere !

Am Tag ist der Gauklerplatz noch sehr leer.

Überall an den Ständen gibt es frische Säfte zu kaufen.

Gegen Nachmittag nimmt hier der Trubel zu.

Als Bilduntertitel ist diese Story zu lang !

Leckeres Essen in all den Garküchen ...

... auf dem Jemaa El Fna.

Kurs Ost erreichen wir die Ouzoud Wasserfälle, die sich ...

... 110 m über drei Etagen in die Tiefe stürzen.

Helfen bei einer Reifenpanne; Defekt Nr. 1 bei einer Marokko Reise.

Freilebende Berberaffen an den Wasserfällen.

Unser Camping in Azrou gleicht tausend und eine Nacht.

Glücklich gestimmt genießen wir die letzten Tage in Nord-Afrika.

Wir erreichen das Lagunenstädtchen Moulay Bousselham.

Ein traumhafter, letzter Atlantik-Sonnenuntergang für uns.

Tickets und Pässe liegen bereit.

Au revoir Marokko und bis bald !

© 2022 welt-nomaden.com